CDU-Stadtverband Velen-Ramsdorf

Förderung der heimischen Wirtschaft

Velen (rpl). 24.000 Euro Restbudget aus dem Haushaltsjahr 2009 möchte die Gemeinde für die Wirtschaftsförderung auf den Etat 2010 übertragen. Einstimmig hat der Haupt- und Finanzausschuss dazu in dieser Woche seine Zustimmung gegeben.
Wirtschaftsförderin Anke Husmann (Foto: pd)Wirtschaftsförderin Anke Husmann (Foto: pd)

Der Rat hatte im vergangenen Jahr 50.000 Euro für Maßnahmen und Projekte zur Ankurbelung der Wirtschaft in der Gemeinde bereit gestellt (die BZ berichtete). 26.000 Euro, so teilte die Verwaltung dem Haupt- und Finanzausschuss mit, seien davon bisher ausgegeben worden.

Vor der Abstimmung über die Übertragung des Budgetrestes in den neuen Etat hatte die im vergangenen Jahr neu eingestellte Wirtschaftsförderin Anke Husmann eine Bilanz ihrer bisherigen Arbeit gezogen und einen Ausblick auf demnächst geplante Projekte gegeben.

Das „Unternehmerfrühstück“, Informationsbesuche bei örtlichen Betrieben, eine Fragebogenaktion in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis „Wirtschaft“ beim „GiG-Marketing“ zur aktuellen wirtschaftlichen Situation der ortsansässigen Unternehmen, die Anschaffung eines werbewirksamen Transportanhängers und die Präsentation der Gewerbefläche Nordvelen-Hülsebrock auf der Abfallwirtschaftsmesse „Entsorga/Enteco“ bildeten nach dem Vortrag von Anke Husmann die Meilensteine der jüngsten Bemühungen der Gemeinde um Förderung der heimischen Wirtschaft.

Für das jetzt begonnene Jahr, so führte die Wirtschaftsförderin aus, stehen weitere gemeinsame Veranstaltungen für Unternehmer aus Velen und Ramsdorf auf dem Programm - darunter bereits am 26. Januar ein Projekt zur „Qualifizierung der Velener Unternehmen für den niederländischen Markt“ und am 26. Februar ein erneutes „Unternehmerfrühstück“.

Für den 14. und 15 Mai vorgeplant, aber noch nicht definitiv beschlossen sei eine Gewerbeschau am Gut Roß. Weitere - zum Teil noch mit einem Fragezeichen versehene - Punkte auf dem Wirtschaftsförderungsfahrplan für 2010 seien die Teilnahme an der Messe „Business to Dialog“, die Ausstellung „Innovationspreis Westmünsterland“ und das „Unternehmerforum 2010“.

Darüber hinaus visiert die Wirtschaftsförderin den Aufbau einer Unternehmer-Plattform in Internet sowie einer professionellen Gewerbebetriebs- und einer Immobiliendatenbank an.

Abgerundet werden soll das Wirtschaftsförderungsprogramm mit Beratungs- und Seminarangeboten, speziell auch zu Fragen der Existenzgründung, sowie mit Anzeigen in lokalen und überregionalen Medien.

Erklärtes Ziel dieser Maßnahmen, so Anke Husmann, sei unter anderem, durch Neuansiedlung von Unternehmen neue Arbeitsplätze zu schaffen.