Einfriedung der neuen „Spielscheune“
RAMSDORF (mr). Ein Grünstreifen von einem Meter Breite und mindestens 1,40 Meter Höhe soll die DRK-Kita „Spielscheune“ an ihrem neuem Standort auf dem ehemaligen Sportplatz an der Paulusschule umgeben. Eine entsprechende Regelung sieht der Bebauungsplan BM 10 Teil 3 „Ortsmitte“ nun vor. Bei einer Gegenstimme von Martin Dirking von den Grünen fasste der Stadtrat während seiner Sondersitzung am Mittwochabend die notwendigen Beschlüsse.
Ausführlich hatten die Ratsmitglieder die Einfriedung des Geländes bereits in der vergangenen Woche im Planungsausschuss erörtert (die BZ berichtete). Die Verwaltung hatte die Pläne bis Mittwoch ergänzt, einen Grünstreifen von einem Meter Breite entlang der Grundstücksgrenze unter anderem als Sichtschutz zur Nachbarschaft zeichnerisch dargestellt und eine Pflanzempfehlung ausgesprochen. Damit sei auch sicher gestellt, dass nachgepflanzt werden müsse, wenn Anpflanzungen nicht angehen, erläuterte Bürgermeister Dr. Christian Schulze Pellengahr. Die von Franz-Josef Schwers zusätzlich ins Gespräche gebrachte Festsetzung einer Mindesthöhe, die die Pflanzen erreichen müssten, bezeichnete der Bürgermeister allerdings als „ungewöhnlich“.
Dann müsste man andernorts auch auf „Maximalhöhen“ achten, kommentierte CDU-Fraktionsvorsitzender Günther Kremer. Engelbert Volks (SPD), der auch eine Mindesthöhe für sinnvoll hält, erinnerte noch einmal daran, dass dem DRK als Träger der Einrichtung die Pflege des Grünstreifens durchaus zuzumuten sei. „Das ist nichts Außergewöhnliches.“