CDU-Stadtverband Velen-Ramsdorf

Inklusion:Sechs Kinder mitFörderbedarf

An der Abraham-Frank-Sekundarschule

VELEN/RAMSDORF (rpl). In der Abraham-Frank-Sekundarschule sollen im kommenden Schuljahr sechs Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet werden. Das hat die Verwaltung in ihrer Antwort auf einen Fragenkatalog der CDU-Fraktion zur Umsetzung der Inklusion an den weiterführenden Schulen vor Ort mitgeteilt. Dabei handele es sich um fünf Kinder mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“ und um ein Kind mit dem Förderschwerpunkt „Emotionale und Soziale Entwicklung“.
Vier der sonderpädagogisch geförderten Schüler kommen aus der Andreas-Grundschule zur Sekundarschule. Aus der Walburgis-Grundschule wechseln nach der Mitteilung keine Schüler mit zusätzlichem Förderbedarf auf eine weiterführende Schule. Außerdem wechseln aus keiner der beiden Grundschulen Schüler auf eine Förderschule.

Mit den sechs Förderschülern ist die zwischen Stadt und Schulaufsicht festgesetzte Höchstzahl von Inklusionsplätzen in der Sekundarschule ausgeschöpft.

Der Abstimmungsprozess im Vorfeld der Einrichtung des gemeinsamen Unterrichts an der Sekundarschule sei nach übereinstimmender Einschätzung von Schulleitung und Verwaltung „vertrauensvoll und zielgerichtet“ verlaufen. Allerdings besteht nach Ansicht der Verwaltung bei der Kommunikation zwischen Schulaufsicht und betroffenen Eltern „noch Verbesserungsbedarf“. Demgegenüber könne die Kommunikation der Schulaufsicht mit Schule und Schulträger als „zielgerichtet“ bezeichnet werden, erläuterte die Verwaltung.

Mit Blick auf die Vorbereitung der Schule auf den gemeinsamen Unterricht mit förderbedürftigen Schülern berichtete die Verwaltung, dass Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarschule zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen zur Inklusion besucht hätten. Seit dem ersten Schultag werde die Schule außerdem durch einen Sonderpädagogen unterstützt. Notwendige Sachinvestitionen würden „ziel- und bedarfsgerecht im Rahmen der Erfordernisse und Haushaltsmittel getätigt“.