CDU-Stadtverband Velen-Ramsdorf

Fischbestand in der Aa zu 98 Prozent vernichtet

Bei der Ratssitzung in Ramsdorf hat Stefan Pelz vom Fachbereich „Natur und Umwelt" beim Kreis Borken am Montag Stellung zum Fischsterben in der Bocholter Aa genommen. Noch ist weiterhin unklar, wodurch das Fischsterben in der Bocholter Aa verursacht wurde. Fest steht aber, dass der Fischbestand der Aa durch die Schadstoffeinleitung auf einer Länge von fünf bis sieben Kilometern „zu 98 Prozent" vernichtet worden ist.
Noch ist weiterhin unklar, wodurch das Fischsterben in der Bocholter Aa verursacht wurde. Rolf Stork, Vorsitzender der Angelsportgemeinschaft mit dem traurigen Fang.

RAMSDORF (rpl). „Am vergangenen Wochenende hatte die Bocholter Aa eher Tatort- als Erholungscharakter“: Mit dieser Feststellung hat Bürgermeister Dr. Christian Schulze Pellengahr am Montagabend Stefan Pelz vom Fachbereich „Natur und Umwelt“ beim Kreis Borken zur Ratssitzung in der Burg Ramsdorf begrüßt. Der Bürgermeister hatte den Vertreter der Unteren Wasserbehörde für einen Zwischenbericht zum Fischsterben in der Bocholter Aa am 22. und 23. März (die BZ berichtete) eingeladen.

Mit Rücksicht auf das laufende Ermittlungsverfahren, so schränkte dieser aber gleich zu Beginn seines Vortrages ein, könne er zum aktuellen Erkenntnisstand derzeit nur sehr wenig öffentlich mitteilen.
Werbung

Seit Montagmittag liege ein Bericht des Landesumweltamtes über die aus der Aa entnommenen Wasserproben vor. Detailergebnisse dieses Gutachtens nannte Stefan Pelz aber nicht. Insbesondere zur Art der eingeleiteten Stoffe und zur möglichen Einleitungsstelle äußerte sich der Mitarbeiter der Kreisverwaltung nicht.

Nicht bestätigt habe sich nach den Untersuchungen allerdings der Verdacht, dass landwirtschaftliche Einleitungen, sprich Gülle, für das Fischsterben verantwortlich seien, betonte Pelz. Deshalb habe die Kreispolizeibehörde jetzt weitere Ermittlungen aufgenommen.

Der Fischbestand der Aa ist durch die Schadstoffeinleitung nach Auskunft von Pelz auf einer Länge von fünf bis sieben Kilometern „zu 98 Prozent“ vernichtet.