In der Burg Ramsdorf ist am Sonntag die Ausstellung „Konrad Adenauer und die europäische Integration" eröffnet worden. Wegen der Krim-Krise sei diese aktueller denn je, sagte Dr. Markus Pieper.
Eröffneten die Ausstellung (v.l.): Dr. Christian Schulze Pellengahr, Dr. Markus Pieper, Chistopher Beckmann und Elisabeth Bauer.RAMSDORF (csp). Bürgermeister Dr. Christian Schulze Pellengahr, Dr. Markus Pieper (MdEP), Christopher Beckmann (Konrad Adenauer-Stiftung) und Elisabeth Bauer eröffneten am Sonntagmittag die Ausstellung „Konrad Adenauer und die europäische Integration“ in der Burg Ramsdorf.
„Ich bin gespannt auf Facetten, die mir noch nicht bekannt sind“, sagte der Bürgermeister und dankte denen, die diese Ausstellung ermöglicht haben.
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Außerdem wies er auf eine kleine Ergänzung durch Michael Kleiner hin. Der Ramsdorfer hat Buch- und Münzmaterial zu Adenauer gesammelt, das er in einer Vitrine ausstellt.
Dr. Markus Pieper erklärte, die Burg sei ein würdiger Ort für die Ausstellung. Als Mitglied des EU-Parlaments wies er auf die Bedeutung der Entwicklung der Europäischen Union hin, deren Anfänge man durch diese Ausstellung nachvollziehen könne. Konrad Adenauer gehörte zu den „Gründervätern“ des Europäischen Einigungsprozesses.
„Besonders mit Blick auf die Krim-Krise wissen wir, was wir an der Europäischen Gemeinschaft haben“, sagte Dr. Pieper. Adenauer habe damals die „EG als Notwendigkeit für alle“ gesehen, was sich heute wieder besonders herausstelle. „Meinen baltischen und polnischen Kollegen steht die nackte Angst ins Gesicht geschrieben“, so Dr. Pieper. Er halte ein europäisches Verteidigungssystem auf Dauer für notwendig.
In einer ausführlichen Rede erläuterte Christopher Beckmann anschließend all das, was nur faktisch auf den zehn Tafeln zu lesen ist. Die Ausstellung sei so erfolgreich, dass „sie schon zu einem echten Renner geworden ist. Es gibt inzwischen sieben Exemplare der Tafeln, weil die Nachfrage auch im Ausland so groß ist“, erklärte Beckmann.