Einstimmig haben Rat und Umweltausschuss das Sanierungsprogramm 2014 der Wirtschaftswege beschlossen. Die Verwaltung erhielt den Auftrag, die Ausschreibung gemeinsam mit den Nachbarkommunen über die Kommunale Dienstleistungsgesellschaft (KDG) abzuwickeln. Das Ergebnis soll dem Rat mitgeteilt werden.
Quelle: Borkener Zeitung vom 20.12.2013Insgesamt 150.000 Euro stehen für die Instandsetzung von Trassen im Außenbereich im kommenden Jahr zur Verfügung. Was ausgebessert werden soll, erläuterte Bauhof-Chef Friedhelm Storks.
Fünf Strecken mit einer Gesamtlänge von rund 3,8 Kilometern stehen auf der Arbeitsliste. Laut vorläufiger Schätzung, die auf den Preisen von 2013 basiert, kostet das etwa 225.000 Euro.
Daraus resultiert laut Verwaltung ein Quadratmeterpreis von 19,74 Euro. Der Haushaltsansatz von 150.000 Euro reicht demnach nur aus, um rund 7600 Quadratmeter Wegstrecke auf Vordermann zu bringen. Bei einer Ausbaubreite von drei Metern könnten somit nur 2,5 Kilometer Wirtschaftswege saniert werden.
Das heißt: Wenn die Stadt das Programm komplett umsetzen will, werden weitere etwa 75.000 Euro benötigt. Diese Summe könnte aus einer Rückstellung für Straßeninstandhaltung fließen. Laut Jahresabschluss 2012 enthält dieser Topf 237.000 Euro.
Saniert werden sollen die Wegstrecken nach der Methode, die sich in den vergangenen Jahren bewährt habe, erläuterte Friedhelm Storks. Zuerst wird dabei eine etwa sechs bis acht Zentimeter dicke Bitumen-Tragschicht aufgebracht, die die Spurrillen ausgleicht. Darauf kommt die 3,5 Zentimeter dicke Asphalt-Deckschicht. Bei Trassen, wo der Asphalt zwar brüchig ist, das Straßenprofil aber noch in Ordnung, reiche es, eine sechs Zentimeter dicke Tragdeckschicht aufzubringen, so der Bauhof-Leiter. Das sei durch den geringeren Materialverbrauch preiswerter. An der Totenstegge (Ramsdorf) und am Diekswall (Velen) sei dieses Verfahren bereits angewendet worden. 2014 soll der Bereich Beckhook/Knüverdarp nach dieser Methode saniert werden.
180 Kilometer asphaltierte Trassen erschließen den Außenbereich von Velen und Ramsdorf. Dazu kommen Schotter- und Graswege.