Nach den notwendigen Weichenstellungen in den letzten Jahren, fordert die Junge Union (JU) Velen-Ramsdorf das zukunftsfähige Schulangebot aus Grund- und Sekundarschule als wichtigen Standortfaktor für die Attraktivität der Stadt aufrechtzuerhalten. „Wir stehen für eine Unterrichtsversorgung in beiden Ortsteilen“, so Lukas Rehme (Vorsitzender der JU) bei der jüngsten Mitgliederversammlung (24.04.2015; Gasthof „Coesfelder Tor“, Velen) der Jugendorganisation. Dass die gerade veröffentlichten Übergangszahlen keinen Grund zum Jubeln geben, ist bekannt. Dennoch gilt es nicht eine unnütze Vergangenheitsbewältigung zu absolvieren, sondern Strategien zu entwickeln, um das Schulangebot insgesamt konsequent weiterzuentwickeln.

„Lass uns miteinander ... lernen, Gemeinschaft erleben und durch Vielfalt Bereicherung erfahren“ lautet der Einstiegssatz des Leitbildes der Abraham-Frank-Sekundarschule Velen Ramsdorf. Genau der richtige Ansatz, wie die JU findet. Die Schule ist auf einem sehr guten Weg, ihr Profil weiter zu schärfen. Allein die Arbeit der letzten zwei Jahre – nachzulesen unter www.sekundarschule-velen.de – kann sich sehen lassen. Erst jüngst wurde einer Schülergruppe der #afsv der Jugendförderpreis 2015 für ihr Projekt „Egal geht nicht - Zivilcourage können alle“ verliehen.
Deswegen gilt: Probleme müssen angesprochen und beseitigt aber besonders das Positive weiter kommuniziert werden. Daher kritisiert die JU auch die einseitige Berichterstattung der jüngsten Sitzung des Schul-, Sport-, Kultur- und Sozialausschusses. „Ich hatte schon den Eindruck, als wäre ich in einer anderen Sitzung gewesen“, so Rehme verwundert. In Gesprächen mit Eltern und Schülern äußerten sich diese betroffen darüber, dass die gute, innovative und engagierte Arbeit von Schulleitung, Lehrern, Elternvertreter und Schüler durch gewisse Stimmungsmache keinerlei Wertschätzung erfährt und die Schule dadurch ungerechtfertigter Weise diffamiert wird. Daher ist man umso erfreuter, dass anschließend weitere Berichte des Schulleiters und Leserbriefe zur Abrundung der Darstellung der Sachlage hierzu veröffentlicht wurden.
Zur weiteren Fortentwicklung fordert die JU:
- Erweiterte Pressearbeit (Print, Radio, borio.tv) der Schule
- Informations-Flyer (Alles auf einem Blick)
- Einen Hinweis auf die Schule in der Neubürgerbroschüre der Stadt Velen
- Bewerbung der Aktivitäten/Veranstaltungen auch über soziale Netzwerke (facebook, twitter, …)
- Jährlicher Aktionstag „Grundschule meets Sekundarschule“
- Besondere Kalenderseite zum Anmeldemonat im Familienkalender der Stadt (zwischen Oktober und November-Blatt)
- Die Elternvertreter fungieren verstärkt als Multiplikatoren
- Ausdehnung des Verbreitungsgebietes der Schul-Zeitung der Sekundarschule überprüfen
- Auch Politik kann hier mehr tun (z. B. Anmeldetermine oder Positives auf deren Kanäle (Facebook, Twitter, Internetseiten) spielen)
- Prüfauftrag an die Verwaltung, inwieweit die Vorstellung der Schulform „Sekundarschule“ ein noch größeres Gewicht bei den Übergangsgesprächen mit den Eltern in der Grundschule finden könnte
- Klarere und ausführlichere Darstellung der Möglichkeiten der gymnasialen Oberstufe (Wer sind Kooperationspartner? Welche Vorteile? Welche Möglichkeiten?) (Seite: www.sekundarschule-velen.de/sites/Kooperationspartner.php)
Unsere Abraham-Frank-Sekundarschule leistet hervorragende Arbeit und ist eine echte Alternative für Schulformen der Nachbarkommunen.