CDU-Stadtverband Velen-Ramsdorf

Konzept für Andreasschule vorgestellt

In seiner letzten Ratssitzung hat der Rat der Gemeinde Velen das Bebauungsplanänderungsverfahren BM 3 „Coesfelder Straße – Ortsmitte“ eingeleitet. Durch dieses Verfahren werden die Baugrenzen für die Erweiterung der Andreasschule angepasst, Grund- und Geschossflächenzahl vergrößert und die höchstzulässige Zahl der Vollgeschosse auf zwei erhöht. Darüber hinaus ändern sich die Dachneigungen zwischen 30 und 50 Grad.

Bekanntermaßen soll die Andreas-Grundschule aus dem Bundes- und Landesprogramm zur energetischen Sanierung von Schulen für ca. 2.500.000 Euro umgebaut werden. Um hierfür auf der einen Seite optimale Rahmenbedingungen zu schaffen, welche die energetischen Anforderungen erfüllen und zum anderen auch den geänderten Wünschen Rechnung zu tragen, sind die Planungsabsichten auf den Weg gebracht worden.

Durch die planungsrechtliche Neugestaltung fallen die Dachgauben und Dachflächenfenster weg. Die Drempel zur Schulhofseite werden aufgemauert, sodass die im hinteren Teil ohnehin schon zweigeschossige Schule als ein kompakter Baukörper erscheint, der auch entsprechend wärmedämmungstechnisch „eingepackt“ werden kann.

20 cm Dämmung, eine neue Klinkerfassade, der Austausch sämtlicher Fenster und Türen sowie der Austausch der Heizungsanlage sind weitere Maßnahmen, die voraussichtlich ab Frühjahr 2010 im Rahmen der Baudurchführung umgesetzt werden sollen. Um den Bauantrag zeitnah genehmigt zu bekommen, ist hierfür das Planungsrechtsänderungsverfahren eingeleitet worden. Im Inneren der Schule bleibt die Zahl der Klassenräume erhalten.

Das Sekretariat soll vergrößert werden. Rektor und Konrektorenzimmer sollen an anderer Stelle und im größeren Umfang errichtet werden. Das Lehrerzimmer wird von der Küche befreit, die in einem separaten Raum untergebracht werden soll.

Der Musikverein, der bislang schon sein Domizil auch in der Schule hatte, zieht um. Um einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen, wird der zukünftige Mehrzweckraum in das Erdgeschoss verlagert und deutlich größer errichtet, als die derzeitigen Anbauten. Ein WC im Erdgeschoss rundet dort das Raumprogramm ab. Im Obergeschoss entstehen in dem großzügigen Anbau weitere Differenzierungsräume für den Unterricht.

Durch den vergrößerten Anbau und die Aufstockung und die Gesamtkosten erhöhen sich die Gesamtkosten um ca. 200.000 Euro, die durch Muskelhypothek des Musikvereins ausgeglichen werden sollen. Neben der Erstellung des Rohbaus für den Anbau haben sich die Musikleute darüber hinaus für Hilfe im Zusammenhang mit Umräumen und Ausräumen tatkräftig angeboten.

Bei drei Stimmenthaltungen hat der Rat dieses Bebauungsplanänderungsverfahren auf den Weg gebracht. Der Architekt Johannes Hoffschlag stellte im Rat die Pläne vor. Diese sind nachfolgend als pdf-Dateien in unser Rubrik "Verweise & Downloads" zu finden.