CDU-Stadtverband Velen-Ramsdorf

Jetzt hat´s die Gemeinde schriftlich

Velen/Borken (pd). Da freute sich Bürgermeister Dr. Christian Schulze Pellengahr: Gestern morgen hat ihm Lutz Lienenkämper, NRW-Minister für Bauen und Verkehr, den Bewilligungsbescheid in Höhe von 1.727.000 Euro für die energetische Sanierung der Andreas-Grundschule überreicht. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf etwa 2.643.000 Euro. Ein Drittel - rund 916.000 Euro - muss die Gemeinde selbst aus ihrem Haushalt bezahlen. Das Land beteiligt sich laut schriftlicher Förderzusage mit zwei Dritteln an den Kosten. Das Geld fließt aus dem „Investitionspaket zur energetischen Erneuerung der sozialen Infrastruktur in den Kommunen“.
Bei der Übergabe des Bewilligungsbescheids gestern Morgen im Kreishaus Borken (v.l.): Bernhard Schemmer (MdL), Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek, Bürgermeister Dr. Christian Schulze Pellengahr, NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper und Landrat Dr. KBei der Übergabe des Bewilligungsbescheids gestern Morgen im Kreishaus Borken (v.l.): Bernhard Schemmer (MdL), Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek, Bürgermeister Dr. Christian Schulze Pellengahr, NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper und Landrat Dr. K

Die Andreas-Grundschule wurde in den 50er Jahren in mehreren Bauabschnitten errichtet und 1993 auf der Nordseite um einen Anbau ergänzt. Die Gebäudehülle entspreche heute noch weitestgehend dem ursprünglichen Zustand, heißt es in der Pressemitteilung der Gemeinde.

Lediglich die Fenster und Türen wurden in den 80er Jahren größtenteils ausgewechselt. Die Außenwände, die Dachkonstruktion mit der Eindeckung und die Dachgauben besitzen keine Wärme-Isolierung - nur auf der obersten Geschossdecke liegt eine etwa acht Zentimeter dicke Styroporschicht. Auch die damals erneuerten Fenster entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Die Sanierung zur Verhinderung von Wärmeverlusten sieht vor, an den Außenwänden die Verblendung zu entfernen, ordnungsgemäße Isolierung anzubringen und die Wandflächen neu zu verklinkern. Die Fenster- und Türen sollen Wärmeschutzverglasung erhalten.

Da die Dachkonstruktion laut Gemeindeverwaltung eine weitere Belastung durch Isolierung aus statischen Gründen nicht verkraftet, ist es notwendig, die Holzkonstruktion zu erneuern. Um die Belichtung des Dachgeschosses sicherzustellen, wird die Dachkonstruktion angehoben, so dass dort ein zweites Vollgeschoss entsteht und auf aufwendige Dachgauben verzichtet werden kann.

Eine Pelletheizung wird künftig für Wärme sorgen. Außerdem sollen in allen Geschossen die Leitungen und die Heizkörperflächen ersetzt werden.

In den Klassen und Fluren sind neue Leuchtstofflampen vorgesehen, die tageslichtabhängig gesteuert und mit Präsenzmeldern ausgestattet werden. Darüber hinaus wird der Einbau einer Lüftungsanlage notwendig.

Im Zuge der grundlegenden Sanierung der Schule soll im Norden ein neuer Gebäudeteil mit Mehrzweck- und Differenzierungsräumen entstehen.

Die Planung der Arbeiten und Bauleitung obliegt Dipl. Ing. Johannes Hoffschlag (Velen).