CDU-Stadtverband Velen-Ramsdorf

Mehr Umsatz durch Lächeln

Velen (bus). Elektromeister Christian Kemper hat am Montagabend zum ersten Mal ein Unternehmer-Forum besucht. Zum sechsten dieser Art der Gemeinde Velen-Ramsdorf war der 43-Jährige, der gemeinsam mit seinem Bruder ein Elektrofachgeschäft in Velen führt, in den Bankettsaal der Orangerie des Schlosses gekommen.
Eingerahmt von den Marketingexperten Anja Meuter, Kommunikatiosagentur Gescher (links) und Referent Hans-Jürgen Ulmer (rechts): Markus Hund (Kämmerer der Gemeinde), Bodo Ehling (GiG-Vorsitzender), Dr. Christian Schulze Pellengahr (Velens Bürgermeister). (Eingerahmt von den Marketingexperten Anja Meuter, Kommunikatiosagentur Gescher (links) und Referent Hans-Jürgen Ulmer (rechts): Markus Hund (Kämmerer der Gemeinde), Bodo Ehling (GiG-Vorsitzender), Dr. Christian Schulze Pellengahr (Velens Bürgermeister). (

Als Mitglied im GiG (Gemeinde im Grünen)-Marketing war Kemper gespannt, was er von diesem Abend mitnehmen würde: „Neue Strategien vielleicht?“

Vorbereitet worden war das Forum vom Arbeitskreis „Wirtschaft und Arbeit“ des „GiG Marketing Velen-Ramsdorf“, der zurzeit 130 Mitglieder zählt.

Als Marketing-Experte referierte Hans-Jürgen Ulmer, unter anderem Präsident des Marketingclub Münster/Osnabrück - ein eingetragener Verein. Der 61-Jährige freute sich besonders, unter den 80 Gästen eine ungewöhnliche „Frauenpower“ zu entdecken. Eindeutig formulierte der Marketing-Vertriebsleiter International, A. Cramer (Greven) seine Definition: „Marketing ist eine ganzheitliche Unternehmensfunktion, die sich ausschließlich am Markt und am Kunden orientiert.“

Er bewegte sich gestikulierend vor den Gästen, die gespannt seiner direkten Ansprache lauschten. „Marketing ist zu teuer? Kein Marketing ist noch teurer!“ Oder: „Haben Sie Ihre Kunden mal gefragt, wie kontaktfreudig Sie sind? Ist Ihre Art der Kommunikation aufgeschlossen oder verschlossen?“

„Denken Sie sich in die Köpfe der Kunden. Seien Sie kein Verkäufer, seien Sie Problemlöser. Dann machen Sie gutes Marketing.“

Zum Ziel komme man vom täglichen Handeln über Maßnahmen und der Strategie. Aber: Das Ziel müsse „smart“ sein: Sinnvoll, messbar, aktiv beeinflussbar, realistisch und terminierbar.

Die Besucher zeigten sich sehr zufrieden mit den Ideen, wenn auch nicht alle Punkte einfach umgesetzt werden könnten, so der Tenor der Reaktionen.

Wenn nur zehn Prozent seiner Anregungen mit in den Alltag mitgenommen würden, wäre viel erreicht, so Ulmer.

Den Anstoß, sich im Bereich Marketing mehr zu engagieren, nahm auch Christian Kemper mit. Ob im Alltag alles umsetzbar sei, werde sich zeigen. Mindestens ein Ziel werde er in Angriff nehmen: Die Struktur seines zehnköpfigen Betriebes für Kunden und Angestellte angenehmer zu gestalten. Wie fast alle Teilnehmer nahm er die Gelegenheit wahr, beim anschließenden Buffet ausgiebig zu kommunizieren.