CDU baut ihre absolute Mehrheit aus
Danach wird die CDU mit 15 Sitzen im Rat vertreten sein. Die UWG wird sechs, die SPD drei und die Grünen zwei Vertreter entsenden. Die FDP, die im bisherigen Rat einen Sitz innegehabt hatte, war diesmal nicht zur Wahl angetreten. Auch Manfred Drews als parteiloses Ratsmitglied hatte sich nicht zur Wahl gestellt..
Gegenüber dem Wahlergebnis von 2004 konnte die CDU mit 57,1 Prozent der Stimmen einen Gewinn von 2,9 Prozentpunkten verbuchen. Die SPD rutschte durch den Verlust von 3,1 Prozentpunkten auf 13,1 Prozent. Die UWG legte durch den Gewinn um 0,8 Prozentpunkte auf 20,7 Prozent zu, und die Grünen verbesserten sich um 3,7 auf 9,1 Prozent.
„Ich bin einfach nur glücklich“, kommentierte CDU-Gemeindeverbands-Vorsitzender Carsten Wendler das gute Abschneiden seiner Partei. „Wir haben einen Sitz gewonnen - ich führe das auf unsere gute Arbeit und unser Engagement in der Vergangenheit zurück“, sagte Wendler.
Zufrieden zeigte sich auch Christdemokrat Günther Kremer: „Unser Wahlziel waren 15 Ratssitze - das haben wir erreicht.“
Deutlich enttäuscht war SPD-Ortsvereinsvorsitzender Günter Zaborski: „Ich bedaure das Ergebnis: Wir hatten gute Leute im Rat und wir haben gute Politik gemacht - das hat der Wähler nicht gewürdigt“, sagte Zaborski.
Auch SPD-Kandidat Engelbert Volks bezeichnete das Ergebnis als „absolut unbefriedigend“ „Wir müssen die Konsequenz aus diesem Ergebnis ziehen. Das heißt, wir müssen besser werden, uns besser präsentieren und verstärkt unsere Vorstellungen in die Öffentlichkeit bringen, um dieses Ergebnis zu korrigieren.“
Trotz der unveränderten Sitzzahl für die Grünen war deren Kandidat Franz Schlüter mit dem erreichten Stimmengewinn rundum zufrieden. „Die Zunahme von 5,6 auf 9,1 Prozent ist ein tolles Ergebnis - die eigentlichen Gewinner der Wahl sind die Grünen.“
Zufriedenheit auch bei der UWG: „Wir sind erfreut über den zusätzlichen Sitz“, sagte UWG-Kandidat Martin Dirking. „Jetzt können wir weiterarbeiten“, ergänzte dazu UWG-Ortsvereinsvorsitzender Franz Josef Schwers, „ganz einfach wird das bei den Mehrheitsverhältnissen natürlich nicht.“
Insgesamt hatten 6.398 der 10.389 Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.