„Die Grundstimmung ist positiv“
Am 10. August hat sich der Arbeitskreis Wirtschaft des „GiG-Marketing“ mit den Ergebnissen der ersten vorläufigen Auswertung befasst. Am Montag, 7. September, werden sie dem Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt, der ab 17 Uhr im Rathaus tagt.
Die Informationen sollen das Wirtschaftsklima in der Gemeinde abbilden und darüber hinaus als eine Grundlage für die weiteren Schritte zur Wirtschaftsförderung dienen.
Die Umfrage enthielt eine grundsätzliche Bestandserhebung zu Personalstand und Zahl der Auszubildenden, der Produktpalette sowie über Geschäftsbeziehungen und Auslandskontakte. Weiterhin wurden Fragen zur Ansiedlung und zur Zufriedenheit mit dem Standort in der Gemeinde gestellt. Dabei zeigten die Antworten, wo einzelne Unternehmen der Schuh drückt.
Das Thema „Breitband-Verkabelung“ sei immer wieder angesprochen worden, erläutert Kämmerer Markus Hund. Fehlender Autobahnanschluss, zu wenig Parkplätze rund ums Ärztehaus, Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel - vor allem bei diesen Punkten sehen Firmen laut vorläufiger Auswertung noch Handlungsbedarf. Andere wiederum loben dagegen die verbesserte Parkplatzsituation nach der Umgestaltung der L581 und die insgesamt gute (Verkehrs)-Infrastruktur samt Anbindung ans überörtliche Straßennetz.
85 Prozent der Befragten die antworteten, bewerten laut Pressemitteilung der Gemeinde die Entwicklung ihres Unternehmens in den nächsten drei Jahren als gleichbleibend oder sogar positiv. Das lasse auf eine positive Grundstimmung im Geschäftsklima der örtlichen Wirtschaft schließen.
Dass sich nur rund 30 Prozent der Angeschriebenen gemeldet haben, hält Markus Hund nicht für problematisch. Grundsätzlich rechne man bei solchen Befragungen mit einer Rücklaufquote um fünf Prozent. Zwar sei das Ergebnis der Umfrage somit nicht repräsentativ. Dennoch geht der Kämmerer nicht von einem „großen Beschwerde-Potenzial“ der übrigen Firmen aus. Denn sie hätten bei der Aktion auf mögliche Probleme oder Missstände hinweisen können.
Die Auswertung soll nicht ergebnislos in einer Schublade verschwinden, versichert der Kämmerer. Sie diene der Wirtschaftsförderin Anke Husmann als „Arbeitsbroschüre“. Die Fachfrau werde die Unternehmen demnächst gezielt darauf ansprechen.