CDU-Stadtverband Velen-Ramsdorf

Brötchen, Breitband, Beziehungspflege

Velen (jü). Im vergangenen Jahr hatte der Rat der Gemeinde Velen beschlossen, sich zur wirtschaftsfreundlichsten Kommune im Kreis Borken zu entwickeln. Es erging der Auftrag an die Gemeindeverwaltung, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Erste Maßnahme war die Einstellung einer Wirtschaftsförderin. Anke Husmann hat zum 1. Januar 2009 ihre Tätigkeit aufgenommen.
Wirtschaftsförderin Anke Husmann und Bürgermeister Ralf Groß-Holtick stellten beim ersten Unternehmerfrühstück die Ziele der Wirtschaftsförderung vor. (Foto: Jünck)Wirtschaftsförderin Anke Husmann und Bürgermeister Ralf Groß-Holtick stellten beim ersten Unternehmerfrühstück die Ziele der Wirtschaftsförderung vor. (Foto: Jünck)

Zu einem Frühstück mit Unternehmern und Unternehmerinnen aus der Region hatte die Gemeinde eingeladen, um die neue Wirtschaftsförderin vorzustellen und um zu hören, welche Anliegen den Unternehmern jetzt und in der Zukunft wichtig sind.

Zunächst stellte sich Husmann in eigener Sache vor und berichtete von ihrem beruflichen Werdegang. Demnach sammelte die 41- Jährige in diversen Projekten Erfahrung in punkto Wirtschaftsförderung. Den rund 40 Teilnehmern, ein Großteil aus Velen und Ramsdorf, berichteten Husmann und Bürgermeister Ralf Groß-Holtick von den Zielen der Wirtschaftsförderung. Diese seien die Stärkung, Sicherung und Weiterentwicklung der lokalen Unternehmen, die Schaffung weiterer Arbeits- und Ausbildungsplätze, ein freundliches und positives Wirtschaftsklima sowie eine funktionstüchtige und leistungsfähige Infrastruktur.

Die Wirtschaftsförderung will demnach die lokalen Entwicklungsprozesse aktiv anstoßen, Kooperationen im Wirtschaftsraum vermitteln sowie Entwicklungsprozesse begleiten und erforderliche Problemlösungen erarbeiten. Um effektiv zu arbeiten, benötige die Gemeinde jedoch Anregungen und Wünsche seitens der Unternehmer, hieß es.

Beim Frühstück im Gasthaus Büld kam unter anderem das Gespräch auf die Breitbandverkabelung der Gewerbegebiete. Mit konkreteren Ergebnissen, ob und in wieweit eine solche Glasfaserverkabelung umzusetzen sei, rechne die Gemeinde noch in diesem Frühjahr, erklärte der Bürgermeister.

Ulrike Ennemann von der RWW (Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft) kam aus Mülheim zu dem Unternehmerfrühstück. So wie die anderen Teilnehmer interessierte Ennemann: „Was gibt es Neues aus Velen? Was passiert, welche Vorhaben sind geplant? Und wie ist das eigene Unternehmen von den Plänen betroffen?“

In einem angeregten Dialog tauschten sich die Unternehmer mit Husmann und Groß Holtick aus.