VELEN. Einen einheitlichen Kaufpreis von 111 Euro pro Quadratmeter für ein voll erschlossenes Grundstück im neuen Baugebiet „Häämkes Diik“: Das schlägt die Verwaltung vor. Darüber beschließt der Haupt- und Finanzausschuss auf seiner Sitzung am Montag, 1. September.
Dieser Gesamtkaufpreis setzt sich laut Sitzungsvorlage aus einem Anteil von durchschnittlich 60 Euro für den Grunderwerb und einem durchschnittlichen Anteil für Erschließung, Kanalanschluss und Ausgleichmaßnahmen in Höhe von 51 Euro zusammen.
Zusätzlich müssen Käufer für die Abwasserkontrollschächte auf ihren Grundstücken einen Betrag von 1390 Euro je Schacht zahlen.
Der Preis von 111 Euro soll sich nach dem Verwaltungsvorschlag einheitlich auf alle 63 Kaufgrundstücke im Baugebiet beziehen. Da der tatsächliche Kostenanteil für die „innere Erschließung“ in unterschiedlichen Bereichen des Areals um bis zu 3,63 Euro je Quadratmeter variiere, schlägt die Verwaltung vor, den Grunderwerbsanteil jeweils anzupassen, um einen einheitlichen Gesamtkaufpreis zu erzielen.
In die Berechnung der Erschließungskosten eingeflossen sind auch die Ausgaben für den Ausbau des Winningwegs. Über diesen bisherigen Wirtschaftsweg soll das neue Wohngebiet in Zukunft vorrangig zu erreichen sein. Deshalb soll die Fahrbahn auf einer Länge von 650 Metern auf eine nutzbare Breite von 5,50 Metern verbreitert werden. Der Ausbaukosten werden mit rund 440.000 Euro veranschlagt. Daraus errechnet sich laut Sitzungsvorlage für Bauplatz-Käufer ein Kostenanteil von 9,50 Euro je Quadratmeter Grundstücksfläche.
Im Gesamtkaufpreis enthalten sind nach der Vorlage auch die Kosten für die „innere Erschließung“ des Baugebietes. Der Anteil, der dafür von Grundwerbern erstattet werden muss, variiert in den einzelnen Bereichen: Für die Pfarrer-Niesert-Straße rechnet die Verwaltung mit einem Anteil von 35,38 Euro, für die Bischof-Averkamp-Straße mit 34,50 Euro und für die Schwester-Clematia-Straße mit 31,75 Euro pro Quadratmeter.
Im Kaufpreis sollen außerdem Kanalanschlussbeiträge in Höhe von 6,39 Euro und ein Kostenanteil für ökologische Ausgleichsmaßnahmen von 1,70 Euro je Quadratmeter enthalten sein.
Inzwischen, so die Verwaltung, hätten sich 40 Kaufinteressenten um ein Grundstück im Häämkes Diik beworben.