CDU-Stadtverband Velen-Ramsdorf

Neuer Stadtrat nimmt die Arbeit auf

Konstituierende Sitzung im Burgsaal / Bürgermeister vereidigt, Stellvertreter gewählt

RAMSDORF/VELEN. „So viel Bewegung ist selten“, stellte Bürgermeister Dr. Christian Schulze Pellengahr nach den ersten fünf Tagesordnungspunkten schmunzelnd fest. Im Burgsaal in Ramsdorf hatte sich der Stadtrat am Montagabend zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengefunden. Zur Vereidigung des Bürgermeisters, Wahl der Stellvertreter sowie zum Sprechen ihrer Verpflichtungsformel hatten sich die 27 Ratsmitglieder mehrfach erhoben. Anschließend gab es beim gegenseitigen Gratulieren weitere Gelegenheiten, sich im Burgsaal ein wenig hin und her zu bewegen.
Die Sitzung eröffnet hatte Josef Schulze Selting (CDU) als Alterspräsident mit einem Rückgriff auf Konfuzius: „Der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.“ In einer kurzen Ansprache würdigte Schulze Selting die Verdienste des wiedergewählten Bürgermeisters. Schulze Pellengahr, seit 2009 im Amt, habe Rat und Verwaltung „mit dem ihm eigenen Stil“ geleitet und stets „ein offenes Ohr“ bewiesen.

Auch Vertreter der anderen Fraktionen hoben die gute Atmosphäre in der kommunalpolitischen Arbeit hervor – „auch wenn die Meinungen auseinandergingen“, wie Engelbert Volks (SPD) ergänzte. „Wir wollen Sie vor Herausforderungen stellen“, sagte Volks mit Blick auf die sechs Jahre währende Wahlperiode zu Schulze Pellengahr.

Ihn bei repräsentativen Aufgaben unterstützen werden seine ehrenamtlichen Stellvertreter. Die ersten beiden Stellvertreter sind Michael Borghorst und Johannes Maus (beide CDU). Der Dritte im Bunde ist Hans-Joachim Eckerth (SPD). Damit setzten die Sozialdemokraten und die Grünen, die für die Stellvertreterwahl eine Listenverbindung eingegangen waren, ihren Vorschlag vor der UWG durch.

Bürgermeister Schulze Pellengahr hob ebenfalls das stete und allseitige Bemühen um die Sache hervor. Allerdings würden „nicht immer so schöne Entscheidungen“ getroffen werden können, kündigte er an.

Eine davon – den möglichen Ausstieg aus der Schulsozialarbeit – wurde auf die nächste Ratssitzung vertagt, die bereits am 16. Juli stattfindet (siehe unten stehenden Bericht).