CDU-Stadtverband Velen-Ramsdorf

Glasfaser auch für Waldvelen interessant

75 Unternehmer frühstücken gemeinsam im Autohaus Bücker und Funke

VELEN. „Tempo“ war das Schlüsselwort beim Velener Unternehmerfrühstück am Dienstag. „Ich möchte allen noch einmal die Umrüstung zum Glasfasernetz ans Herz legen“, riet Bürgermeister Dr. Christian Schulze Pellengahr während seiner Begrüßungsrede im Autohaus Bücker und Funke zum schnelleren Internet.
Zurzeit stehe außerdem die Überlegung im Raum, auch das Erholungsgebiet Waldvelen an das Glasfasernetz anzuschließen. „Heute morgen wurde die Idee an mich herangetragen“, sagte der Bürgermeister. Er sähe dies positiv. „Allerdings müssen wir prüfen, ob sich die Verlegung der Glasfasern wirtschaftlich lohnt“, erklärte er weiter. Denn die Ferienhaussiedlung liegt in einem Außenbezirk.

Zeitlich würde das Vorhaben in die Pläne passen. Im Herbst werden mindestens fünf Unternehmen, die ihren Standort im Gewerbegebiet Velen haben, an das Glasfasernetz angeschlossen. Im Ramsdorfer Gewerbegebiet haben sich ebenfalls einige Unternehmer dazu entschlossen. „Doch da ist noch Luft nach oben“, stellte Schulze Pellengahr fest.

Auch die Referenten Elke Wessel und Frank Beckert von der Marketing-Firma Intradus halten das Glasfasernetz für eine gute Idee. Die Ahauser Firma sei die erste gewesen, die bei einer Nachfragebündelung in ihrem Heimatort unterschrieben habe. „Wir hatten Startschwierigkeiten“, so Elke Wessel. Doch heute könne es gar nicht besser sein. Nachdem Jacek Sierczak von Bornet noch einige Fakten präsentiert hatte, konnten sich die Gäste beim persönlichen Gespräch samt Frühstück kennenlernen.

„Unser Ziel ist es, die Unternehmer der Stadt zusammenzubringen, ihnen ein Forum zum Austausch zu bieten und sie über aktuelle Entwicklungen zu informieren“, erklärte die Wirtschaftsförderin Ruth Zwilich. Das sei bisher immer gut angekommen. Diesesmal meldeten sich 75 Unternehmer zum Frühstück an.