CDU-Stadtverband Velen-Ramsdorf

Ines Dieker sagt Tschüss

Nachfolger für die Jugendtreffs „Castle“ und „Hub“ gesucht / Patrick Wendholt ist neuer Praktikant

VELEN/RAMSDORF. Nach fünf Jahren verlässt Ines Dieker aus persönlichen Gründen die Jugendzentren „Castle“ in Velen und „Hub“ in Ramsdorf. Spätestens Ende März geht die bei den Kindern und Jugendlichen beliebte Mitarbeiterin. Wann genau, steht noch nicht fest. „Es kommt darauf an, wie schnell wir einen Nachfolger finden“, erklärte Jürgen Schulze Herding, Vorsitzender des Jugendwerks.
„Ich gehe mit einem weinenden Auge, weil ich sehr gerne hier arbeite“, sagte Dieker. Und: „Es ist ein wahnsinnig nettes Team, deshalb zögere ich den Abschied so lange wie möglich heraus.“ Sie hat sich für eine neue Stelle in ihrem Wohnort Dülmen entschieden.

Für die Kinder und Jugendlichen der beiden Einrichtungen ändert sich aber nichts: Die Angebote und Öffnungszeiten bleiben bestehen. Auch, falls bis zum Weggang von Dieker noch kein, neuer Mitarbeiter gefunden wurde und es keinen nahtlosen Übergang geben sollte. Die Stelle ist bereits ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar. Wie Dr. Thomas Brüggemann, Geschäftsführer des Jugendwerks erklärte, werde ein Sozialarbeiter oder Sozialpädagoge für 19,25 Wochenenstunden gesucht. Die Aufteilung bleibt wie gehabt: „Die Hälfte der Zeit wird im ‚Castle‘ und die andere Hälfte im ‚Hub‘ gearbeitet.“

Unterdessen stellte das Team des „Castle“ einen neuen Praktikanten vor, der bereits seit dem 1. Dezember in beiden Einrichtungen mitwirkt. Patrick Wendholt kommt aus Weseke, ist 21 Jahre alt und absolviert das Praktikum als Vorbereitung auf ein Studium. Bis Ende August bleibt er, danach möchte er den Studiengang „Soziale Arbeit“ beginnen. „Mir gefällt es hier bisher gut, weil die Arbeit mit den Kindern sehr interessant ist und mir Spaß macht“, sagte der ehemaligige Burloer Gymnasiast.

Wie Evelyn Walter, die Leiterin des Jugendzentrums „Castle“ sagte, soll er unterstützend bei der Betreuung der Kinder und Jugendlichen mithelfen und Veranstaltungen organisieren. „Wir wollen ihn voll einbinden“, so Walter. Einige Ideen für neue Angebote hat Wendholt schon. So wird er bald mit den Kindern und Jugendlichen regelmäßig in die Sporthalle gehen, um Fußball zu spielen. Er selbst kickt für Adler Weseke.

Die jungen Besucher des „Castle“ und des „Hub“ haben ihn richtig gut aufgenommen. „Er ist sowohl bei den Mädchen, als auch bei den Jungen beliebt. Aber vor allem für die Jungen ist er eine richtige Bezugsperson“, erklärte Evelyn Walter.