VELEN. Im Rahmen der Beratungen über den Haushaltsplan-Entwurf 2014 hat die CDU-Fraktion die Situation auf dem Pendlerparkplatz an der Straße „Zum Lünsberg“ (K55/B67) thematisiert. Die Christdemokraten fragen: Kann das Gelände vergrößert werden? Außerdem hätten Arbeitnehmer eine Beleuchtung des Areals angeregt.
Quelle: Borkener Zeitung vom 05.12.2013Dazu erklärte Bürgermeister Dr. Christian Schulze Pellengahr während der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses: Velen habe bereits im Sommer eine Erweiterung des Pendlerparkplatzes beim zuständigen Kreis Borken beantragt. Und: Um das Vorhaben verwirklichen zu können, habe die Stadt bei einem ohnehin anstehenden Grundstücksverkauf von ihrem kommunalen Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht. Zum ortsüblichen Preis habe sie dort eine etwa 600 Quadratmeter große Fläche gekauft, so Dr. Schulze Pellengahr gegenüber der BZ.
Eine Vergrößerung des Parkplatzes sei nur längs der B67 in Richtung Osten möglich, erläuterte Paul Schmeing, Fachabteilungsleiter Straßenbau beim Kreis Borken. Noch stünden die Überlegungen am Anfang, aber „wir wollen daran planen.“ Möglicherweise könne das Projekt ins Straßenbauprogramm des Kreises für 2014 aufgenommen werden, über das die Politik noch entscheiden werde.
Im September 2004 waren die Anbindung der K55 an die B67 und der Pendlerparkplatz samt Schnellbus-Stopp offiziell für den Verkehr freigegeben worden. Als Bestandteil des Gesamtpakets war seinerzeit auch für die Parkfläche ein Zuschuss über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) geflossen. Insgesamt 45 Stellplätze stehen zur Verfügung.
„Der Platz wird sehr gut angenommen, und man sollte eine Erweiterung ins Auge fassen“, sagte Schmeing. Inzwischen stellten dort so viele Pendler ihre Autos ab, dass die markierten Flächen nicht mehr ausreichten, und die Fahrzeuge teilweise fast die Zufahrt versperrten.
Wie viele neue Parkplätze bei einer Vergrößerung entstehen könnten, stehe noch nicht fest. Es sei schwierig, den Bedarf zu errechnen, so der Fachabteilungsleiter Straßenbau. Möglicherweise könne die Fläche um etwa 20 Parkplätze wachsen.
Grundsätzlich müsse der Kreis Borken die Kosten für das Projekt bezahlen, so Schmeing. Jetzt wolle man zunächst klären, ob es dafür Zuschüsse gibt.