CDU-Stadtverband Velen-Ramsdorf

Kompliment für solide Finanzpolitik

Regierungspräsident Dr. Reinhard Klenke informierte sich über Velener Themen

VELEN (git). „Freut Euch des Lebens“ – mit dieser Melodie des Glockenspiels begrüßte der Heimatverein gestern Nachmittag Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke im Innenhof von Schloss Velen. Karl-Heinz Honerbom und Werner Peters erläuterten dem Gast aus Münster die Geschichte der Glockenmusik. Der zeigte sich erfreut über den klangvollen Gruß: „Ich habe das sehr gern gehört“.
Bei seinem rund vierstündigen Antrittsbesuch informierte sich der Regierungspräsident über aktuelle Velener Themen. Nach einem Gespräch im Rathaus besichtigte er das Ärztehaus und das Sportschloss. Anschließend spazierte er mit Rats- und Verwaltungsmitgliedern durch den Tiergarten zur Fasanerie.

Bei seinen Besuchen in den Kommunen – pro Monat stehen zwei im Terminkalender – wolle er zeigen, dass die Bezirksregierung nicht nur Beckmesser sei, sondern auch dabei helfe, Projekte zu verwirklichen, sagte Dr. Klenke. Das gelte zum Beispiel für das Velens Bestreben, Luftkurort zu werden. „Dies wäre ein zusätzlicher Vorteil für den Ort,“ so Dr. Klenke. Das Verfahren stehe noch am Anfang, erläuterte Bürgermeister Dr. Schulze Pellengahr.

Ein weiteres Thema: Der Wunsch Velens, dass an der künftigen zusammengelegten Ludgerus-Hauptschule (Heiden) auch ein gebundener Ganztagsbetrieb angeboten wird. Der Regierungspräsident erklärte, man werde versuchen, in Abstimmung mit dem NRW-Schulministerium eine pragmatische Lösung zu finden.

„Tief beeindruckt“ zeigte sich Dr. Klenke darüber, „wie gut das Ärztehaus aufgestellt ist – ein großer Pluspunkt für die Menschen hier.“ Der Stadt Velen zollte er ein Kompliment für ihre Finanzpolitik. Die Schuldenfreiheit das schaffe Handlungs- und Gestaltungsspielraum. Gelungen sei auch die Umgestaltung des Ortskerns.

„Mir hat’s hier gut gefallen“, resümierte der Regierungspräsident. Und die blau-weiße Schalke-Fahne, die der gebürtige Gelsenkirchener bei seinem Spaziergang sah, „macht den Ort noch sympathischer.“