CDU-Stadtverband Velen-Ramsdorf

Wir sagen DANKE!

Die extremen Starkregenereignisse und Unwetter von den vergangenen Tagen haben zu prekären und bedrohlichen Situationen geführt. Besonders betroffen waren der Ortskern und das Gewerbegebiet im Ortsteil Ramsdorf. Der Kreis Borken rief am Freitagvormittag den Katastrophenalarm aus. Die Aa stieg über die Ufer und flutete das Umland, Keller liefen voller Wasser, Schüler mussten vorzeitig die Schule verlassen, Kinder verließen vorzeitig die Kita und der unter Wasser stehende Kreisverkehr musste gesperrt werden. Um Kurzschlüsse zu vermeiden, musste bei den betroffenen Haushalten auch die Stromversorgung unterbrochen werden. Glücklicherweise kam es zu keinen Personenschäden.
Schnell war klar: Hier wird schnelle Hilfe benötigt. Und so zeigten alle Beteiligten ein großartiges Engagement bis an die Grenze der Belastbarkeit.

Unser Dank und großes Lob geht an die örtliche Feuerwehr und die Einsatzleiter. Sie zeigten einen unermüdlichen Einsatz und arbeiteten höchst professionell. Wir können uns 100 % auf euch verlassen. Der Dank geht auch in Richtung der weiteren Wehren, die unsere Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner tatkräftig unterstützt haben.

Besonders betonen möchten wir auch die abermals beeindruckende Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger. Dem Aufruf an der Raiffeisen Ramsdorf Sandsäcke zu befüllen, kamen viele Helferinnen und Helfer wie selbstverständlich nach. Sie sahen die große Not und halfen beispielhaft. Ganz herzlichen Dank!

Hervorheben möchten wir auch die gute Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren. Die Abstimmung unserer Verwaltung mit dem Kreis Borken verlief unseres Erachtens reibungslos. Vielen Dank hierfür. Ebenso wurden das Facebook-Medium und die örtlichen Medien wie die Borkener Zeitung und das Lokalradio WMW effektiv und informativ eingesetzt. Gegen die großen Wassermassen aus dem Himmel können wir nichts ausrichten. Aber die Abwassersysteme an Kläranlage und Kanalsystem wurden bis zum Maximum genutzt.

Die vielen Angebote in dieser Extremsituation wie zum Beispiel die Sonderöffnungszeiten des Wertstoffhofes oder die Versorgung der Betroffenen mit einer warmen Mahlzeit vom DRK zeugten von schneller und unbürokratischer Hilfe.

Die Aufräumarbeiten sind aber noch längst nicht vollständig abgeschlossen. Nun gilt der Blick nach Vorn. Alle Beteiligten müssen Lösungsmöglichkeiten erarbeiten, um derartige Ereignisse zu vermeiden – mindestens aber abzumildern. Hierzu gehört unseres Erachtens nun auch kurzfristige Gespräche mit den Ansprechpartnern der Wasser- und Bodenverbände, um an den notwendigen Stellen das Feinsediment aus unseren Flüssen zu entfernen. Die Fachexperten der ASG Ramsdorf e.V. raten hierzu erneut dringend. Dieses Jahrhunderthochwasser betraf nicht nur unsere Stadt. Insofern gilt es hier die Zusammenarbeit mit dem Kreis Borken weiter auszubauen.

Landrat Dr. Kai Zwicker macht sich bei der Bezirksregierung Münster dafür stark, dass die zugesagten Soforthilfen gegenüber dem Land auch für die Ereignisse am Wochenende gelten müssen. Diese Forderung unterstrich er in einem Gespräch mit der Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller am Sonntagnachmittag.

Die CDU Velen-Ramsdorf spricht ihren tief empfundenen Respekt und Dank allen Beteiligten aus. Ihr Einsatz erfüllt uns mit Stolz und Demut. Wir sind begeistert von so viel Solidarität. Alles was in unseren Möglichkeiten liegt, werden wir konstruktiv begleiten.