Das Thema Autobahnanschluss A31 in Velen/Gescher steht seit vielen Jahren auf der politischen Agenda. Durch die von der CDU-Fraktion Velen-Ramsdorf im Jahr 2012 gestartete intensive Kampagne für eine schnelle Realisierung, ist erneut Bewegung in das Thema gekommen. Nach Diskussionen in den Stadträten von Gescher und Velen und auch im Bezirksausschuss Hochmoor ist nun durch die UWG Gescher eine Befragung der Einwohner in Hochmoor angelaufen. Dabei wurden ausweislich des Anschreibens der UWG seit dem 26.10.2012 alle Bürgerinnen und Bürger ab dem 14. Lebensjahr aus Hochmoor angeschrieben.

„Grundsätzlich ist eine Beteiligung der Bürger in Hochmoor eine positive Sache“, erklärt Günther Kremer, Vorsitzender der CDU-Fraktion Velen-Ramsdorf. „Jedoch wünschen wir uns eine noch breitere Diskussion und auch Beteiligung“, so Kremer weiter. Schließlich sollen auch Berufspendler, Berufskraftfahrer und Unternehmer zu Wort kommen. Konkret wolle die CDU-Fraktion, dass nicht nur die Bürgerinnen und Bürger in Hochmoor befragt werden, sondern wenn auch in Velen und der gesamten Stadt Gescher eine Befragung durchgeführt werde. Anzumerken sei auch, dass eine Veröffentlichung der Zwischenergebnisse auf einer Internetseite nicht im Interesse einer sachgerechten Beurteilung und Befragung sein kann.
„Neben den Bürgern in Hochmoor, die sicher am Nächsten an einem potentiellen Anschluss liegen, gibt es auch Beteiligte in den anderen Anliegerkommunen, die es zu hören und zu beteiligen gilt“, so Thomas Kerkhoff, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion. Die alleinige Befragung in Hochmoor ist der CDU-Fraktion in Velen daher zu gering bemessen. Zudem halten es die Christdemokraten in Velen für sinnvoll mit einer Befragung auch gleichzeitig über Fakten zu informieren.
Dem pflichtet auch Velen Bürgermeister Dr. Christian Schulze Pellengahr bei. „Es wird manchmal der Eindruck erweckt, man wolle einen Anschluss der Größe des Frankfurter Drehkreuzes errichten.“ Ebenso ist für die Vertreter der Stadt Velen klar, dass etwaig ansteigendem Lärm durch aktive Lärmschutzmaßnahmen begegnet werden sollen, um höhere Belastungen der Bürger zu vermeiden. Dazu ergänzt Kremer: „Auch wenn das Verkehrsaufkommen vermutlich steigt, wird dies den Ortsteil Hochmoor nicht über Gebühr belasten, da eine konstante Durchfahrquote über die Velener und Coesfelder Straße bereits heute vorhanden und auch eher die Randlage des Ortes betroffen ist“.
Einig sind sich Kremer, Kerkhoff und Dr. Schulze Pellengahr, dass es mit einem Anschluss insgesamt mehr positive Impulse für Hochmoor und Velen geben werde. „Wir sind sicher, dass vor allem die Gewerbetreibenden in Hochmoor stark von einem Anschluss profitieren, aber auch die Anwohner durch die Belebung der Versorgungseinrichtungen einen erheblichen Vorteil erfahren werden, den es mit in die Entscheidungen einzubeziehen gilt“, so die Kommunalpolitiker abschließend.
Wer mit der CDU-Fraktion Velen-Ramsdorf in Kontakt treten möchte, kann dieses per Brief, Telefon oder E-Mail machen: CDU-Fraktion Velen-Ramsdorf, Günther Kremer, In der Aue 20, 46342 Velen, Telefon 02863 380643, E-Mail guenther.kremer@cdu-velen-ramsdorf.de.