CDU-Stadtverband Velen-Ramsdorf

CDU-Gemeindeverband Velen-Ramsdorf lobt erstes Jugendhearing

Forderung: Neuauflage 2012

Ein großes Lob ging seitens der örtlichen CDU an das Sozialraumteam Velen/Ramsdorf, die beiden Studentinnen Heike Hölscher und Christina Wensing, dem Sänger Hawk DGB alias Fabian Krolik, Moderator Johnny Jötten und nicht zuletzt auch allen anwesenden Kindern und Jugendlichen (etwa 100). "Ich habe selten eine so gute Veranstaltung wie letzten Dienstag erlebt", so der Vorsitzende Carsten Wendler.
Begründet wird dieses Lob mit seinen Eindrücken während der Veranstaltung.

"In Vorbereitung der Veranstaltung war ich schon sehr skeptisch, wie ein Kino in Velen/Ramsdorf umgesetzt werden könnte", wo Wendler. In der Veranstaltung zeigte sich aber dann nicht nur, dass die Jugendlichen eine derartige Veranstaltung besuchen würden - nein, sie würden sie sogar (in großer Anzahl) mit vorbereiten. Großen Anteil an diesem Engagement hat sicherlich der Schulsozialarbeiter Thorsten Thorn, so die CDU weiter. Das ihm die Jugendlichen vertrauen und mit ihm etwas bewirken können, hat der Abend deutlich gezeigt. Wendler freut sich aber auch, dass die Politik dieses Vorhaben unterstützen kann, indem die Junge-Union Velen-Ramsdorf sich mit engagiert und einbindet.

Ob es das Freibad, die Skateranlage oder ein defektes Spielgerät auf einem Kinderspielplatz war. Nicht nur in der Veranstaltung - auch danach konnten die Kinder und Jugendlichen ihre Anregungen - aber auch ihre Kritik loswerden. Somit haben Sie ein Sprachrohr gefunden, sich zu äußern.

Besonders Lobenswert erwähnte die CDU die Initiative der skatenden Jugendlichen. Sie wurden ermuntert - zusammen mit dem Bürgermeister und der örtlichen Politik nach möglichen Wegen für eine Skateranlage zu suchen. "Eigeninitiative ist erwünscht und vorhanden!"

Es wurde sogar der ein oder andere "Nachwuchs-Politiker" gesichtet. Vielleicht interessieren sich in der Altersgruppe noch nicht alle für Politik. Aber viele Einzelne zeigten während der Diskussion außerordentliches Interesse und redeten mit - mischten sich ein. Und die anwesenden Politiker wurden mal wieder etwas näher an die junge "Basis" gebracht.

Die Christdemokraten fordern, dass diese Art von Zusammenkunft in Zukunft regelmäßig durchgeführt wird. "Wir denken aber auch, dass die Jugendlichen mitgenommen haben, dass sie sich auch zwischen den Jugendhearings an die Politik wenden können. Sprechstunde des Bürgermeisters, Besuch von Veranstaltungen oder Internetseiten der Parteien", resümierte Wendler. "Ich freue mich schon auf das 2. Jugendhearing im Jahr 2012" forderte er eine Neuauflage ein.