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| 21.01.2012, 00:00 Uhr |
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Kicken auf Kunstrasen im Juni?
Bagger, Raupe, Radlader, Lkw: Großes Gerät ist im Einsatz auf dem bisherigen Trainingsgelände des Vfl Ramsdorf. Der Bau des Kunstrasenplatzes hat begonnen.
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| Große Maschinen im Einsatz: Auf dem Trainingsgelände entsteht das Kunstrasen-Spielfeld. |
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Endlich, meint nicht nur VfL-Vorsitzender Berthold Bockenfeld, der mit Willi Holtkamp (Sportfreunde Nordvelen) den Trägerverein „Gemeinsam für den Sport in Ramsdorf“ führt. Immerhin habe es rund drei Jahre von der ersten Idee bis zur Umsetzung des Projekts gedauert.
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Jetzt geht’s Schlag auf Schlag: Der Trägerverein – dem Vorstand gehören Vorstandsmitglieder des Vfl Ramsdorf und der Sportfreunde Nordvelen an – hat die Aufträge vergeben: Platzaufbau und Kunstrasen-Verlegung erledigen die Firmen Niehaus (Weseke) und Polytan. Die Flutlichtanlage installiert das Unernehmen Aerolux (NL). Diese Woche haben Mitarbeiter der Weseker Firma nach dem Roden der Sträucher mit den Erdarbeiten begonnen. Das Gelände ausgleichen, Dränage verlegen – so die weiteren Schritte. Zwei Tragschichten – eine davon elastisch – bilden den Unterbau fürs Kunstrasenspielfeld.
Mit Auslaufzone misst es 108 mal 67 Meter. Rundherum verläuft ein zwei Meter breiter Pflasterstreifen als Zuschauer- und Aufenthaltsbereich. Den legen die Mitglieder der beiden Sportvereine in Eigenleistung an. Außerdem haben sie bereits den Maschendrahtzaun abgebrochen und den Ballfangzaun abgebaut. Letzterer wird später wieder verwendet, so Bockenfeld. Auch bei anstehenden Zaunarbeiten helfen die Sportler mit.
Ärmel aufkrempeln beim Arbeitseinsatz heißt es am Wochenende: Der Geräteschuppen muss versetzt werden – er zieht in Richtung Hauptplatz. Als erstes wollen die Sportler die Dachpfannen abnehmen und das Holzhaus ausräumen.
Die Eigenleistung der Sportvereine beziffert Bockenfeld auf 25.000 bis 30.000 Euro. Neben dieser „Muskelhypothek“ stemmen sie noch rund 40.000 Euro – die Differenz zwischen dem Darlehen (420.000 Euro) und den Gesamtkosten in Höhe von rund 460.000 Euro. Das Darlehen wird über zehn Jahre mit 3,39 Prozent verzinst. Nach Fertigstellung des Platzes zahlen die Vereine jährlich 4000 Euro Miete. Mit den Zuschüssen der Gemeinde dient sie zur Tilgung des Darlehens, erklärte Erster Beigeordneter Dr. Thomas Brüggemann.
Die Klage eines Anwohners gegen die Baugenehmigung des Platzes sei noch nicht begründet worden. Das Verwaltungsgericht habe die Frist bis Mitte Februar festgesetzt. Die Klage hat keine aufschiebende Wirkung. |
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