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12.01.2012, 00:00 Uhr | Quelle: Borkener Zeitung vom 12.01.2012 Übersicht | Drucken
Gemeinde setzt auf Sonnenenergie

Zum Jahreswechsel sind die Photovoltaikanlagen auf den Dächern von Andreas-Grundschule, Turnhalle an der Realschule sowie Ramsdorfer Feuerwehr-Gerätehaus in Betrieb gegangen. Sie leisten insgesamt etwa 77 Kilowatt Peak (kWp).


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Zurzeit scheint sie eher spärlich – dennoch setzt die Gemeinde auf Sonnenenergie. Zum Jahreswechsel sind die Photovoltaikanlagen auf den Dächern von Andreas-Grundschule, Turnhalle an der Realschule sowie Ramsdorfer Feuerwehr-Gerätehaus in Betrieb gegangen. Sie leisten insgesamt etwa 77 Kilowatt Peak (kWp). Bei optimal ausgerichteten Dachflächen könne man mit einem kWp etwa 900 Kilowatt Strom im Jahr erzeugen, erläuterte Bauamtsleiter Wilhelm Jöster.
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Die Kommune nutzt den Strom aus Sonnenenergie an Grund- und Realschule selbst. Der Strom aus der Anlage auf dem Feuerwehrgerätehaus dagegen wird ins Netz eingespeist. Dabei gilt der Grundsatz: Je höher der eigene Verbrauch, desto höher auch die Vergütung, erklärt Bauamtsmitarbeiterin Waltraud Hüppe-Tenk.

Die HK Solartechnik GmbH (Velen) hat die Arbeiten an Andreasschule und Feuerwehr-Gerätehaus ausgeführt, der Betrieb Dirks Bedachungen Heiden an der Turnhalle. Die Kosten betragen insgesamt 165.587 Euro.

Unter solarenergetischen Nutzungs-Aspekten handelt es sich dabei um die drei interessantesten Flächen der Kommune. Denn sie haben reine Südlage. Die Energieagentur NRW habe die Wirtschaftlichkeit dieser drei Anlagen „ausdrücklich bestätigt“, so die Verwaltung.

Bereits vor zwei Jahren waren auf dem Bauhof Photovoltaikmodule installiert worden. Diese erste Anlage auf gemeindeeigenen Dächern leistet 57,6 kWp.

Möglich seien weitere Anlagen laut Übersicht der Gemeinde auf diesen Gebäuden: Feuerwehr Velen (20,5 kWp), Andreasschule Velen (Westseite, 37,1 kWp), Walburgisschule (35,7 kWp), Paulusschule (23,4 kWp), Gebäude Bogterplatz 8/10, Ramsdorf (21,1 kWp). Aber: dabei handelt es sich nur um „1b-Lagen“, Dachflächen also, die nach Südwesten oder Südosten ausgerichtet sind.

Diese Projekte zurückstellen und abwarten – so die Entscheidung von Rat und Verwaltung. Zunächst wolle man sehen, wie sich die Preise für die Module und die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung weiter entwickeln, um einen wirtschaftlichen Betrieb der Photovoltaikanlagen gewährleisten zu können.

Dabei gibt die Verwaltung aber auch zu bedenken, dass der durch Solarenergie erzeugte Strom im Vergleich mit Strom aus anderen regenerativen Energiequellen – insbesondere Wind – den Bürger als Endverbraucher letztlich teuer komme.

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