Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen muss Priorität haben

Sicherheit beginnt an der Haustür!

Rechts im Bild Wilhelm Korth, CDU-Landtagskandidat für Velen und Ramsdorf und links Karl-Heinz Hellmann, neuer CDU-Stadtverbandsvorsitzender
Velen/Ramsdorf. Nach den besorgniserregenden Berichten zur Entwicklung der Wohnungseinbrüche in der „Stadt im Grünen“, melden sich der CDU-Landtagskandidat Wilhelm Korth und der neue CDU-Stadtverbandsvorsitzende Karl-Heinz Hellmann zu Wort.

Wie berichtet, stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche im letzten Jahr in Velen und Ramsdorf von sieben auf 32 – eine Zunahme um mehr als 450 %. Dabei wurden nur knapp 10 % der Fälle aufgeklärt. Auch auf Landessicht ist eine besorgniserregende Kriminalitätsentwicklung zu verzeichnen. Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Nordrhein-Westfalen ist unter Rot-Grün um fast 40 Prozent angestiegen. Im Jahr 2015 hat es im Land 62.362 Wohnungseinbrüche gegeben, so viele, wie in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt zusammen.

„Diese Taten werden von den Betroffenen als besonders belastend empfunden, weil die Täter dabei in die unmittelbare Privatsphäre ihrer Opfer eindringen“, so Wilhelm Korth, CDU-Landtagskandidat für Velen und Ramsdorf. Dabei ist ihm als erstes wichtig zu betonen, dass er die Arbeit der Polizistinnen und Polizisten im Land lobt. „Sie machen einen guten Job – schieben aber mehr als vier Millionen Überstunden vor sich her“, macht Korth die prekäre Situation deutlich. Die Belastungen sind durch Großeinsätze, Terrorabwehrmaßnahmen und eine gestiegene Kriminalitätsrate erheblich gewachsen.

Korth setzt sich im Landtagswahlkampf für leistungsfähige und gut ausgebildete Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte ein. „Dies wollen wir zum Beispiel durch Kompensation von Pensionierungen durch Einstellung von Kommissaranwärtern, Einstellung von Polizeiverwaltungsassistenten um die Polizeibeamten zu entlasten und Zugang in den Polizeidienst künftig auch für Bewerber mit mittleren Bildungsabschlüssen erreichen“, so Korth. Auch müsse mit Blick speziell auf die Wohnungseinbrüche die Qualität der Tatortarbeit nach Einbrüchen durch den Einsatz fester Teams von speziell geschulten Beamten verbessert und die Anzahl der Ermittlungskommissionen in diesem Bereich verdoppelt werden. Korth fordert: „In NRW muss wieder mehr Geld in die Sicherheit – für mehr Personal und bessere Ausrüstung – investiert werden“. Dabei müsse man parallel auch über härtere Strafen für Wohnungseinbruchsdelikte sprechen.

Gerade im Kreis Borken ist die Verhinderung und Verfolgung gerade von Wohnungseinbrüchen seit Jahren Priorität polizeilichen Handelns. Hierzu wurde vor einigen Jahren eine spezielle Ermittlungsgruppe „Einbruchsdiebstahl“ zentral eingerichtet worden. Ebenfalls wird hier die Aktion „Riegel vor! Sicher ist sicherer.“ koordiniert. Die Aktivitäten der Polizei rund um das Thema „Einbruchsschutz“ möchte der CDU-Stadtverband Velen-Ramsdorf ganz konkret unterstützen. „Schon im Jahr 2013 haben wir eine erfolgreiche Veranstaltung zum Thema „Einbruchs- und Brandschutz“ durchgeführt“, so Karl-Heinz Hellmann, neuer CDU-Stadtverbandsvorsitzender. Ein Mitarbeiter der Kreispolizeibehörde hatte für die zahlreichen Interessierten viele Praxistipps mitgebracht. Diese reichten von mechanischen Sicherungen an Fenstern und Türen über Verhaltensratschlägen bei gekippten Fenstern. Denn: Auch gekippte Fenster sind offene Fenster und somit eine Einladung für Einbrecher. Die Neuauflage der Veranstaltung für Bürgerinnen und Bürger sei für das 2. Halbjahr 2017 geplant. Auch die Webseiten www.polizei-beratung.de oder https://www.polizei.nrw.de/borken geben Interessierten Auskunft.

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